Rundtour - Teil 1 (1.800 Meilen):

Las Vegas- Yellowstone NP - Mount Rushmore - Denver - Garden of the Gods

Für den nächsten Tag stand ein „Fahrtag“ an. Unser Ziel war der der Bear Lake, südlich vom Grand Teton National Park. Die Landschaft wandelte sich , es wurde immer grüner. Der See war ganz klar und kalt, aber nassspritzen war trotzdem angesagt. Morgens fuhren wir über Jackson zum Grand Teton NP in Wyoming. Das Wetter war regnerisch, erst im Grand Teton NP wurde es etwas besser. Schneebedeckte Berge hatten wir schon ab SLC gesehen, hier waren Sie aber Standard. Vorbei ging es am Jenny Lake zum Jackson Lake. Vom CG Colter Bay ging es dann auf Wanderung zum See. Das Panorama war beeindruckend. Beim Verlassen des Parks am morgen sahen wir dann unseren ersten Bären in Freiheit. Er rannte direkt aus dem Wald vor dem Womo über die Strasse. Heute wollten wir endlich eines unserer Hauptziele des Urlaubs, den Yellowstone National Park erreichen.

Unsere 2. Reise in die USA begann am 3.6.2010 in Frankfurt. Der Flug ging mit Condor nach Las Vegas. Hier war zunächst eine Übernachtung im Excalibur angesagt. Nach der Wohnmobilübernahme fuhren wir zum Großeinkauf bei Walmart, danach auf der I 15 Richtung Norden. Im Snow Canyon State Park stand die erste Übernachtung an. Der nächste Morgen begann recht früh, es ging weiter in die „Hauptstadt der Mormonen“ Salt Lake City (Utah),am Fuße des Wasatchkette. In Ballungsraum von SLC leben ¾ der Bevölkerung von Utah. Die Führung durch das Mormonenzentrum den Temple Square und eine anschließende Kutschfahrt waren Pflicht. Nach dem missglückten Versuch uns zu Mormonen zu machen, traten wir den Rückweg zum CG an.

Die Ankunft im Yellowstone NP war schon gigantisch. Gegründet wurde er 1872 und ist damit ältester Nationalpark der Welt. An allen Ecken dampft und brodelt es aus dem Boden. Überall Geysire und Schlammquellen. Zwischendurch grüne Wiesen voller wilder Tiere.
Wir verbrachten drei Tage im Park. Flächenmäßig ist der Yellowstone größer als Bayern, damit kann man schon ein paar Meilen schrubben. Old Faithful, der große aktive Geysier mit seiner 55m hohen Fontäne, Mammoth Hot Springs, wir sind begeistert. Zwischendurch kommen die Bisons bis ans Wohnmobil. Aber auch einen Weißkopfseeadler, Elche, Grizzlys und Wölfe sehen wir. Schweren Herzens verabschieden wir uns am dritten Tag vom Yellowstone NP. Vorher muss Tina-Marie aber wie immer ihre Junior Ranger Aufgaben erfüllen, damit sie vom Ranger ihr Abzeichen bekommt.
Von hier fahren wir über Cody, Buffalo, das Devils Tower NM in die Black Hills. Nach einer Übernachtung (im Regen) mitten in der „Wilderness“ kommen wir zum Mount Rushmoore National Memorial (South Dakota). Es ist schon Wahnsinn, wie die vier Präsidentenköpfe in Fels gehauen sind. Schade, dass es den Amerikanern bis heute nicht gelungen ist, dass ganz in der Nähe gelegene Crazy Horse Memorial ihrer Ureinwohner fertigzustellen.
Weil das Wetter extrem schlecht war (nach Besichtigung kam der Dauerregen) beschlossen wir nicht mehr in die Badlands zu fahren, sondern auf direktem Wege Richtung Süden. Wir wollten wieder schönes Wetter.
In Denver besserte sich das Wetter deutlich. Nach einer kurzen Besichtigung der Innenstadt und Übernachtung direkt auf dem Parkplatz bei Dennys (super abends bei Dennys, Frühstück auch bei Dennys) ging es am morgen in den Garden of the Gods in Colorado Springs. Die imposanten Felsformationen sind wie immer beeindruckend. Was Erosion für Felsgebilde formen kann ist erstaunlich. Die Kräfte der Natur, die hier wirken, sind unvorstellbar. Nach der Besichtigung ging es weiter in Richtung Berge.Die südlichen Ausläufer der Rocky Mountains sollten uns zum Beginn des zweiten Teils unserer Rundreise führen.


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